Bordeaux
Links prägt Cabernet Sauvignon, rechts Merlot; das Spektrum reicht von zugänglich bis lagerfähig.
Terroir, Herkunft und Etiketten lesen
Médoc und Graves liegen am linken Ufer, Saint-Émilion und Pomerol am rechten. Cabernet Sauvignon prägt oft den Médoc, Merlot das rechte Ufer. Bordeaux bietet auch trockene und süße Weißweine: Sauternes anders vergleichen als Médoc-Rotwein.
Zum Einstieg
Vergleichen Sie eine Cabernet-Sauvignon-geprägte Cuvée mit einer Merlot-geprägten: Textur und Frucht können sich deutlich unterscheiden.
Wichtige Rebsorten
Cabernet Sauvignon — Struktur, schwarze Johannisbeere und Lagerpotenzial. Vergleichen Sie jungen und gereiften Cabernet: Tannine werden sanfter und Fruchtaromen verändern sich.
Merlot — Pflaume, Weichheit und Fülle. Achten Sie auf Textur und Frucht: Merlot kann allein weich wirken oder eine Cuvée abrunden.
Cabernet Franc — Wichtige rote Sorte in Chinon, Bourgueil und Saumur-Champigny. Zwei Loire-Appellationen desselben Jahrgangs wählen. Frische und Tannine vor den Vorlieben notieren.
Sauvignon Blanc — Ein frischer Weißwein mit Zitrus- und Kräuternoten. Vergleichen Sie einen kräuterigen, frischen Stil mit einem volleren: Reife, Klima und Ausbau wirken mit.
Sémillon — Partner des Sauvignon in trockenen und edelsüßen Bordeaux-Weinen. Trockenen weißen Graves und Sauternes vergleichen: Textur, Zucker und Säure trennen.
Regionen vergleichen
Vergleichen Sie Regionen desselben Landes: dieselbe Sorte verändert sich mit Klima, Standort und Erzeuger.
Stilangaben sind Orientierung: Jahrgang, Lage, Cuvée und Ausbau ändern das Ergebnis.


