Die richtige Cuvée erkennen und Werbung, technische Werte und Flaschenetikett unterscheiden.
Identität zuerst prüfen
Mit Erzeuger, genauem Namen, Jahrgang und Format beginnen. Ein undatiertes Blatt kann eine Reihe statt der konkreten Flasche beschreiben. Etikettfoto und Dokument vergleichen und die Version festhalten. Den Händler fragen, ob die Werte zum angebotenen Los gehören. Ähnliche Namen können unterschiedliche Mischungen oder Ausbauweisen bezeichnen.
Einheiten festhalten
Zucker in g/L ist kein Alkoholprozentsatz; Verschnittanteile nennen keinen Weinbergertrag. Feldname, Wert und Einheit zusammen notieren. Zucker mit dem angegebenen Stil vergleichen, ohne das persönliche Empfinden exakt vorherzusagen. Fehlende Werte als „nicht angegeben“ markieren. Keine Zahl aus anderer Cuvée, Rebsorte oder Herkunft ableiten.
Anforderungen unterscheiden
Das technische Blatt ersetzt nicht das maßgebliche Etikett. Flasche und zugehörige elektronische Angaben prüfen. Regeln hängen von Markt, Kategorie und Produkt ab; eine internationale Norm gilt nicht automatisch überall identisch. Für Verkauf in Frankreich bietet die DGCCRF einen Einstieg. Den konkreten Fall prüfen, bevor eine fehlende Angabe als Regelverstoß gilt.
Vergleiche nachvollziehbar machen
Je Wein eine Spalte mit Identität, Herkunft, Mischung, Ausbau und verfügbaren Daten erstellen. Offene Fragen ergänzen statt Werbung zu kopieren. Angekündigte Aromen von eigenen Beobachtungen trennen. Nach Übereinstimmung mit fotografiertem Jahrgang und geliefertem Format fragen. Link und Datum aufbewahren, um die konsultierte Version später wiederzufinden.
